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 Thread | 24.03.2010 um 22:09 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Dies ist der ultimative Taktikthread für SC2!

Hier findet ihr ein paar Hilfestellungen zu den jeweiligen Rassen als kleines Tutorial.

Ich werd mich mal morgen daran setzen mit eventuellen Youtube Videos in Zukunft.

Möge das fröhliche Geschnetzel beginnen.

 Antwort | 28.03.2010 um 11:50 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Sooo Norman hat mir ein paar Replay von sich geschickt und dabei sind mir einige sehr krasse Fehler aufgefallen, die er eventuell schon ausgemerzt hat, aber ich für andere nochmal erläutern möchte... näheres dazu im laufe des Tages in den Klapptexten die in diesem Post folgen


EDIT: Sooo Scheiss auf Klapptext... ich habe den Text mit absicht so lange Geschrieben und etwas ausformuliert. Also lieber Norman... lesen und gegenfalls mit "häää was meinst du genau? Nachfragen!"


Replay 1 = "Fast-Sieg"
Map: Glühende Sande
MatchUp: Rattle (Terraner) vs. Exile (Zerg)

Vorwort:

Terraner gegen Zerg ist meiner Meinung nach ein recht spannendes Macht da die Zerg am Anfang recht schnell sind und der Terraner sich erstmal aufbauen muss. Allerdings darf man NIE- Ich Wiederhole - NIE, den Zerg techen lassen, da dieser sonst mit seiner riesigen Armee alles plattwalzt was ihm in den Weg kommt. Der Vorteil von Terranern ist im Grunde die Tatsache das die Marines Luft und und Bodeneinheiten angreifen können... der Zerg also keine Chance hat wenn er plötzlich mit Lufteinheiten kommt. Aber nun wird das Replay erstmal auseinander genommen



Die ersten 10 Minuten:

Der erste Fehler der mir sofort auffällt ist das der Sammelpunkte einfach in die Karte auf den Boden gesetzt wird. Das ist ein grober Fehler... der Punkt wird IMMER direkt auf die Mineralien gelegt. Hat den Vorteil das die Baueinheit sofort an die "Mines" rangeht und anfängt abzubauen. Dadurch erspart man sich Zeit und kann sich voll und ganz auf das Bauen der Arbeiter konzentrieren, wo ich direkt zu Fehler 2 komme. Am Anfang muss man erstmal eine stabile Eco haben... dies bedeutet Arbeiter, Arbeiter und nochmals Arbeiter... Rattle baut allerdings eine Kaserne und bleibt bei seinen 11 Arbeitern. Richtig wäre ein Versorgungsdepot an der Rampe gewesen, welche den Zugang zu seiner Basis gewährt und somit quasi einen Eingang darstellt.

Im Klartext heißt das, das man am Anfang schnell seine Rampe links und recht mit jeweils ein Versorgungsdepot zu baut um die Kaserne mittig reinzusetzen die den Eingang dann verschließt um somit einen Rush erstmal unterbindet. Sollten doch die ersten Kampfeinheiten durchflutschen, sind es in der Regel nicht soviele und diese können meist mit den Arbeitern schnell verfolgt und kaputt gemacht werden.

Nach den ersten 5 Minuten hatte der Gegner bereits 20 Arbeiter und unser Rattle gerade mal 13. Natürlich varriert das je nach Taktik aber die ersten 15 - 20 Arbeiter sollte man schon haben BEVOR man die ersten Kampfeinheiten rausschickt.

Nach 7 Minuten haben beide eine 2 Basis errichten. Bei den Zergs muss man beachten, das ALLE Einheiten aus den Brutstätten rauskommen... das heißt je mehr Brutstätten desto mehr einheiten können gleichzeitig produziert werden(3 pro Stätte). Die Königin hat die Fähigkeit diese Summe auf 7 (!!) zu erhöhen. Jetzt ist der Zerg bereits in der Lage Kampfeinheiten zu bauen und Rattle einfach zu überrennen, aber da beide weder Scouten scheinen beide zu ahnen das jeweils getecht wird.


Dann kommt der nächste GROßE FEHLER!! Man sieht das Rattle die Shiftfunktion nutzt um mehere Aufträge hintereinander ausführen zu können. Dies sollte man IMMER machen. Am besten einen Bauauftrag und danach per Shift klick direkt wieder auf die Mines damit der arbeiter (falls man nicht selber darauf achtet sofort wieder Geld sammelt). Der eigentliche Fehler ist jetzt das Rattle Versorgungsdepos direkt AN DIE FRONT setzt! Versorgungsdepos erhöhen das Truppenlimit... gehen die kaputt... geht das Limit runter... wo sollte man die also hin bauen? Richtig... überall hin nur nicht an die FRONT!

Mittlerweile hat Rattle 30 Arbeiter und gerade mal 4 Kampfeinheiten... der Gegner hingegen schon satte 18 Kampfeinheiten... beide rühren sich aber keinen Meter. Da beide scheinbar techen.

Nach den ersten 10 Minuten frage ich mich ernsthaft wie er daraus noch einen "fast" bzw. "knappen" Sieg rausschlagen will, wie der Replay Titel es verspricht


Die nächsten 10 Minuten:

Ich Frage mich auf was er techt unser Schweriner, doch dann erahne ich es. Es wird ein Raumhafen, die Notwendigen Gebäude errichtet und zack geht es sofort auf TIER 3 zu... der erste Schwere Kreuzer kommt nach 12 Minuten spielzeit zum Vorschein. 10 Schadne gegen Boden / 6 Schaden gegen Lufteinheiten... nicht schlecht das Problem ist nur in der Zeit hätte er auch auf Mass Marines gehen können wo einer alleine schon 5 Schaden gegen Luft UND Boden macht und hätte in 12 Minuten schon das vielfache an Schadensinput.

Bei Starcraft 2 ist techen gut und schön... aber in der Regel machen Tier 0 Einheiten mit Upgrades alles kaputt... auch Tier 3 Einheiten. Starcraft 2 ist wie der erste Teil ein Spiel wo es eher um die Massen an Einheiten geht nicht um die Stärke der einzelnen.

Nächster Fehler ist das man auf der Minimap klar den Gegner sieht am Rande seiner Basis... einen Overlord. Dieser muss SOFORT getötet werden. Overlords sind bei den Zerg, wie ein Pylon bei den Protoss oder Versorgungsdepot bei Terraner... Einheiten Limit... je weniger Overlords... desto weniger Einheiten können produziert werden. Man sieht das ganz oft das der Gegner beim einstürmen in die Basis meist erst Versucht die Eco oder das Einheiten Limit zu schwächen bevor er an die eigentlichen Gebäude rangeht.


Nach 18 Minuten das erste Aufeinander treffen! Der Zerg scoutet ein wenig und entdeckt sofort 2 Marines die in kurzer Zeit kleingehackt werden und es geht sofort an die mittlerweile 3 Basis von Norman die direkt dahinter liegt. Mittlerweile hat er sich bisschen auf der Karte verbreitet, was schonmal ein sehr guter Pluspunkt ist. Die kleinen Fiesen Zerglinge nehmen einen Arbeiter nach den nächsten auseinander... Rattle versucht zwar (wieder ein Pluspunkt!) mit ALLEN Arbeitern die Störenfriede kaputt zu machen, allerdings verklickt er sich ständig und klickt anstatt auf den Gegner auf den Boden links daneben weil die Viecher auf verdammt schnell sind . Dementsprechend stehen die Arbeiter nur blöd rum und lassen sich abschlachten.

Die letzten 10 Minuten:

Nach 20 Minuten scoutet dann auch Norman mit einen seiner Kreuzer, von denen er mittlerweile 10 Stück hat. 10 Tier 3 Einheiten sollten eigentlich reichen würde man sich als Anfänger denken. Nachdem der Zerg alle Arbeiter in der 3. Base kaputt gemacht hat wurden diese mit einen der Kreuzer endlich kaputt gemacht. Was ich sehe zu diesen Zeitpunkt... Norman hat onmass an Mineralien.. aber kaum Gas! Was macht man da am Besten? Einheiten bauen die kein Gas kosten... genug Kohlen hat er ja. Also Marines Marines Marines und nochmal Marines!


Doch nun kommt leben in die Bude. Der Zerg wird aktiv und schickt 16 Schaben buddelnd in seine Richtung. Mittlerweile viele Upgrades erhalten machen diese 20 Schaden gegen Bodeneinheiten... keine Gegen Luft. Vom Prinzip kein Problem für Norman... vom Prinzip.. sie greifen die Basis an nachdem se sich über den 2. Eingang zutritt verschafft haben und stehen einer Horde Kreuzern gegenüber gegen die sie nichts ausrichten können. Also verbudeln sie sich schnell und Rattle kann sie nicht mehr sehen. Zurecht fragt er sich "VERDAMMT! WAS NUN?"

Dies Werte ich nicht als Fehler weil, was man nicht weiß, kann man nicht wissen... klingt logisch gelle? Direkt am Anfang sobald man eine Kaserne gebaut hat sollte man seine Hauptbasis zur Sattelitenzentrale ausbauen. Durch diesen Ausbau hat der Terraner 3 Vorteil. Er kann einen RADAR für (glaube 10 - 20 Sekunden) auf eine beliebige Stelle der Map aktivieren. Unsichtbare und vergrabene Einheiten werden dadurch aufgedeckt. Außerdem hat man damit die Möglichkeit seine Versorgungsdepos aufzurüsten UND man kann für eine kurze Zeit einen MULE auf seien Mineralien beschwören. Mules halten nur eine kurze Zeit bauen aber deutlich mehr Mines ab und bietet somit einen großen Eco Vorteil. Aber wie gesagt... wenn man sowas nicht weiß, kann man esn icht machen.

Er könnte auch einen Raketenturm bauen der ebenfalls als DETEKTOR gilt.

Da der Zerg aber nicht wirklich viel ausrichten kann geht er zurück an die Front und beginnt die Versorgungsdepos abzureißen und lockt somit die Kreuzer aus der Base... dann versteckt er sich wieder und schleicht sich in die eigentliche Base wieder rein wo er gemütlich anfängt alles auseinander zu nehmen. Rattle holt in der Zeit zum Gegenschlag aus und formiert sich langsam nördlich von der Zergbase. Ich glaube der Fachbegriff ist nun "Base Trade". Man versucht so schnell wie nöglich die Gegnerische Base abzureißen um ihn somit aus dem Spiel zu kicken bevor der Gegner das gleiche mit einem selber macht.

Was Norman nicht weiß... mittlerweile hat der Zerg 44 (!!) Hydralisken (Tier 1) Einheiten die nur darauf warten zum Einsatz zu kommen. Diese greifen Luft und Bodeneinheiten an und machen mittlerweile (durch upgrades) 15 Schaden!

Es stehen also 8 x 12 Schaden in Form von Schweren Kreuzer gegen 44 x 15 Schaden in Form von Hydralisken gegenüber. Man muss kein Mathegenie sein um zu ahnen wie das ausgehen könnte. Ich gebe zu aber ich bin eine Sau und hab das Replay extra langsam gestellt um zu sehen wie schön die Kreuzer auseinander genommen wurden (Ich wurde selber mit einer DOPPELTEN Anzahl an Hydras mal auseinandergenommen... konnte mir also die POWER erahnen die gleich aufeinander prallt.

Nach 30 Minuten nahm Norman die ersten Basis von 2 Auseinander, scheiterte aber an der 2. und hatte in der Zwischenzeit seine Hauptbasis verloren... hatte kaum noch Einheiten.. Massig Kohle aber so gut wie keine Chance mehr da die Hydras alles kaputt robbten.

Mittlerweile trafen 65 Hydras gegen 15 Baueinheiten, 2 Kreuzer und 4 Marines an... deutliches GG an den Zerg... doch mit diesen 2 Kreuzern nahm Norman doch noch die letzte Basis auseinander und sogar noch die 3. die schnell errichtet wurde. Leider hatte der Zerg in der Zeit sämtliche Gebäude von Norman auseinander genommen und somit vorzeitig gewonnen.

Fazit:

Im Gegensatz zu anderen Spielen reicht es nicht das Hauptgebäude abzureißen sondern muss alle Gebäude wo Gegner rauskommen kaputt machen. Dies wusste er leider nicht sonst hätte er gewonnen, wobei man wirklich sagen muss das von der Eco und der Einheitenanzahl undvor allem der Wahl der Einheiten, der Zerg den Sieg wirklich verdient hatte. Auch wenn es echt knapp war


 Antwort | 28.03.2010 um 17:14 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
Oh, vielen Dank für die Analyse

Also da ich gestern einfach mal nen paar Replays von den "Pros" runtergeladen und mir ca. 10 davon angeschaut habe (jeweils TvZ oder TvP), kann ich deine Bemerkungen sehr gut nachvollziehen.

Habe dort so einige "Tricks" abgeschaut, von denen ich gar nicht wusste, dass das so toll funktioniert ... z.B. dass man einfach ne Kaserne baut und anschließend gleich nen Reaktor (um 2 Einheiten gleichzeitig zu bauen). Während der Reaktor gebaut wird, wird die Fabrik gebaut (für Fahrzeuge) ... und dann kommt der Trick. Einfach beide Gebäude anheben, die Position tauschen und wieder absetzen. Dann hat man gleich nen Reaktor für die Fabrik. Ich dachte hingegen, dass die Anbauten mit dem Gebäude fest verbunden wären, was aber nicht so ist. Somit hat man jedenfalls einen Zeitvorteil, da der Reaktor schon steht, wenn die Fabrik fertig ist.

Egal, nun zu deiner Analyse: Dass man die Sammelpunkte auch direkt auf die Mineralien setzen kann, wusste ich bis dato nicht und habs einige Matches später zufällig selbst herausgefunden und nutze es seit dem auch immer.
Und dass ich zu Beginn noch mehr Arbeiter brauche, habe ich dank einiger anderer Replays ebenfalls herausgefunden und versuche nun, es mir auch so anzugewöhnen.

Die Versorgungsdepos setze ich mittlerweile ebenfalls nicht mehr an die Front, da mir das natürlich auch aufgefallen ist. Hatte zu Beginn nur die Idee, dass sich dann keine unsichtbaren Einheiten oder so in meine Base schleichen bzw. generell die gegnerischen Einheiten erstmal aufgehalten werden, aber ich das immer noch als Durchgang nutzen kann. Im Nachhinein ist mir aber klar geworden, dass diese eine zu geringe Blockade darstellen

Und ebenfalls habe ich dank der Replays der "Großen" gelernt, dass man (wie du schon erwähntest) viele kleine Einheiten bauen sollte, anstatt zu techen. Aber wer sich noch an meine Vorgehensweise in DoW erinnert, weiß, dass ich lieber teche und mit dicken Einheiten angreife. Nur scheint dies bei SC2 nicht zu funktionieren ... och menno

Das mit dem Radar etc. hab ich mir ebenfalls inzwischen abgeschaut, sodass ich von nun an auch die MULE etc. verwende. Bis dato dachte ich, dass man damit nur Regionen scannen kann, die vom "Nebel des Krieges" verdeckt sind ... MULE oder Aufrüstung der Depos kannte ich bis dahin nicht.

Und weiter: Dass es nicht reicht, dass Hauptgebäude abzureißen, wusste ich auch, aber ich habe bisher fast nur Terraner gespielt und hab demzufolge noch zu schlechte Kenntnisse über die Gebäude und Fähigkeiten der Gegner und weiß deshalb noch nicht genau, welche Gebäude Einheiten produzieren können und welche nicht.

Nagut ... mittlerweile weiß ich, wo meine Schwächen liegen, schaue mir noch einige Replays an und versuche, daraus zu lernen, um den Frippi spätestens bei der Vollversion dann in den Boden zu stampfen

 Antwort | 28.03.2010 um 17:27 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Soo mittlerweile bin ich von Zerg, über Protoss zu den Terranern gewechselt und werd dort wohl auch bleiben, weil die meiner Meinung nach am flexibelsten sind.

 Antwort | 28.03.2010 um 17:50 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
Nachmacher

 Antwort | 09.04.2010 um 21:41 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Sooo Mittlerweile bin ich wieder auf die Zerg umgestiegen nachdem ich zugeben musste das die Terraner mir zu schwer sind... zu komplex für mich

Nach langem liebäugeln mit den Protoss bleib ich nun fest bei den ZERG! Ein erstes Replay ist schon im Replaybereich der VoC Seite zu finden, wo man deutlich sieht das es auch viele Newbies in der SC2 Beta gibt

 Antwort | 16.04.2010 um 17:20 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
So Dicker, dann analysier mal meine Replays .. nun kannste hier auch wieder posten

 Antwort | 16.04.2010 um 19:05 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Dann wollen wir mal!

Norman hat mir wieder 4 Replays geschickt... die Namen und die Gegner sind glaube eher uninteressant also fangen wir mal mit dem ersten Replay an


terran-vs-protoss-WIN.SC2Replay

Der Start sieht schonmal deutlich besser aus. Nach 3 Min stehen schon 2 Versorgungsdepos, 2 Raffinerien sowie eine Kaserne.

Genug Arbeiter sind vorerst auch da, allerdings kommt jetzt schon der erste Fehler. Während der Gegner seine Sonde schon zu dir Geschickt hat und somit WEIß WO DU BIST, macht unser lieber Rattle allerdings keine anstalten sein WBF rauszuschicken um ebenfalls zu scouten. Rattle spielt quasi blind und hofft in diesem Augenblick quasi das er nicht techt. Nachdem die Satelitenzentrale ausgebaut ist wird 1. recht spät 2 MULEs rausgeschoben und vor allem wird immer noch nicht versucht herauszufinden WAS und vor allem WO der Gegner baut.

Das ist ein ganz großer Fehler. Aufklärung ist eines der wichtigsten Komponenten in Starcraft 2.

Nach 8 Minuten rennt er mit einer Handvoll Marines und Marodeure in Richtung des Gegners... zumindest glaubt er es... er klappert erst die falschen 2 Spots ab um festustellen wo der Gegner überhaupt ist. Nach 8 minuten hat der Gegner schon eine deutlich größere Armee, hält sich aber weiterhin in seiner eigenen Base auf. Nach 10 Min findet Rattle seinen Gegner und es kommt zum ersten Schlagabtausch.

Tipp gegen Protoss Berserker:
Diese sind im Grunde recht langsam aber im Nahkampf verdammt stark. Nicht unnötig die eigenen Truppen zerschnetzeln lassen. Immer wieder zurück ziehen und schiessen... Hit N Run! (Dazu ist die Taste W (fürs stoppen) sehr hilfreich)


Die ersten Einheiten lassen sich einfach zerschnetzeln allerdings macht Rattle nun einen Fehler. Während des Gefechtes hat der Gegner neben ihn eine Base angefangen zu beschwören, diese nimmt er natürlich direkt aufs Korn, lässt sich aber von den Gegnern auf der Rampe weiterhin abschießen. Immer wieder zurückziehen! Sowieso wäre in diesem Moment die 2. Base eher uninteressant meiner Meinung da sie eh noch ne weile braucht bis sie da ist und vor allem in einem wichtigen Kampf gerade 400 mines gekostet hat. Nichts desto trotz wurden Rattles Einheiten vernichtet.

Aber er hat währenddessen schonmal einen weiteren Trupp gebaut! Sehr gut Und macht sofort weiter Druck. Hier wird der Trupp aber schon von oben aufs Korn genommen!

Hinweis zu den Ebenen: Von oben nach unten kann man den Gegner leichter angreifen. Von unten nach oben geht das NUR wenn man entweder nah genug an der kante steht mit gewissen einheiten die da quasi den Nebel des Krieges aufdecken oder man direkt mit irgeneiner Einheit oder eines Radarscans die Fläche entdeckt. ERGO... kannten meiden!

Nach mittlerweile 15 Minuten macht Rattle aber wieder was gut. Er fängt an Raumportale zu bauen und geht wahrscheinlich auf Flugeinheiten.

Tipp: Wenn die Kohle reicht... so früh wie möglich 1 Raumportal bauen und ein paar Medivacs zu bauen. Medivacs heilen die Einheiten und wenn man 2 oder 3 hat hat man zumindest schonmal etwas mehr support. Gleichzeitig können sie auch Truppen transportieren.

Er baut nun Banshees und greift damit erneut die Base an. Damit hat der Gegner nicht gerechnet aber auch hier sieht man das beim Rattle noch kleinere Infos fehlen. Während er zurecht erstmal die Hetzer klein kloppt springt er doch irgendwann auf den Unsterblichen um, der KEINE Lufteinheiten attackieren kann. Dadurch bekommen die Banshees umsonst Schaden von den restlichen Hetzern. Und auch hier lieber bissl stören und immer wieder angreifen und zurückziehen. Aber es geht nochmal gut und er nimmt die restlichen Berserker sowie die Base auseinander.

Hier kommt es auf die richtige Reihenfolge an. Ich persönliche würde erstmal alles was einen NICHT gefährlich werden kann sowie die PYLONEN kaputt machen! Vorteil, das Truppenlimit wird gesenkt während die Truppenanzahl quasi stehen bleibt, wenn man Einheiten die nur Bodeneinheiten bekämpfen können stehen lässt. Dadurch kann er erstmal keine möglichen Antiair Einheiten bauen sondern muss erstmal Pylonen nachziehen. Das heißt sofern die Gefahr zerstört wurde, erstmal schnell Pylonen zerstören um danach die Eco anzugreifen. Man kanns natürlich variieren je nach Situation. Protoss Gebäude anzugreifen macht in meinen Augen (wenn eh kein Pylon in der nähe ist) kein Sinn.

Währendessen baut Rattle fleißig Marines und schützt dadurch seine Base und gewinnt das Spiel!


FAZIT des 1 Replays. Gut gespielt... besser als vorher . Ich denke mal noch ne Woche Spielzeit bzw. gefühlte 10 oder 20 Stunden dann ist die Spielintelligenz ebenfalls weiter fortgeschritten!



 Antwort | 23.05.2010 um 21:29 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Was mir bei einigen 2on2´s aufgefallen ist, ist folgendes.

Ihr dürft nie den Fehler machen und ständig und immer euch auf eine Taktik festbeißen. Nur weil sie einmal oder ab und zu funktioniert, heißt es nicht das sie auch effektiv ist.

Welche Taktik spiel ich am besten?

Natürlich spielt man immer die, die man am besten kann bzw. die man schon einstudiert hat, allerdings ist es in Starcraft 2 ganz wichtig WELCHE Map gespielt wird und welche Rasse der Gegner hat.

Terran vs. Zerg z.B.... Will der terran techen... hat er verloren. Er muss so schnell es geht die Fabrik aufbauen und erste Helions rausknallen. Andersrum muss der Zerg schnell Zergline rausholen, damit er vom Terran nicht eingebunkert wird. Gute Spieler setzen den Bunker an der potenziellen Exe in der Nähe des Haupteinganges an.

Dies ist nur ein kleines Beispiel, man sollte halt immer überlegen was man spielt und vor allem scouten, damit man weiß was der Gegner macht. So funktioniert das Spiel. Herausfinden was der Gegner macht, möglichst einen effektiven Konter bauen um ihn dann in die Flucht schlagen.


Das ist im 2on2 Team zwischen mir und Rattle oft das Problem, da unsere Taktik darauf abzielt das er nur etwas stört, ich versuche mit einem ersten Zerglingsrush ein GG rauszukitzeln und wir uns dann einen Ast freuen... das klappt aber halt nicht wirklich oft... trotzdem bauen wir meist danach immer das gleiche, anstatt darauf zu bauen was wir GESEHEN haben um einen Konter zu produzieren sitzen wir in unseren ecken und ärgern uns das wir gleich platt gemacht werden.


Was sollte man immer machen?

SCOUTEN! Scouten ist das A und O bei Starcraft. Gegen Casual Gamer ist es vielleicht egal, aber da wir auch in dne Ligen rocken wollen werden wir zukünftig auch gegen gute Spieler antreten und da ist es wichtig zu wissen was der Gegner baut und vor allem wie man darauf reagiert.

Wenn ich zum Beispiel sehe, das mein Protoss Gegner nach rund 3 Minuten schon 2 Warptore hat und bereits ein drittes baut, werde ich BESTIMMT NICHT, abwarten und techen, sondern bereite mich darauf vor das er eine große Armee aufbaut und innerhalb der nächsten 1 - 2 Minuten angreifen wird.

Wie kann ich den Gegner am besten stören?

Stören tut ihr ihn schon indem ihr einfach in seiner Base seid. Ihr müsst nichtmal angreifen... alleine schon die Anwesenheit nervt den Gegner und er versucht euch aus der Base hinauszu bekommen. In der Zeit konzentriert er sich vielleicht nicht und ihr müsst versuchen das auszunutzen.

Man muss also TRAINIEREN sich in der Gegner Base zu bewegen um dann innerhalb von ein paar Sekunden in seiner eigenen Base weiter zu bauen. Eco angreifen ist natürlich immer gut, allerdings bringt das GAR NICHTS wenn man dem Gegner innerhalb von paar Minuten etwas stört und 4 Arbeiter killt, aber nebenbei selber vergisst weiter zu bauen... man hat zwar dann schön viel Geld und kann jetzt ausbauen... der Ausbau könnte aber schon längst da sein und einen Zeitvorteil verschafft haben.

Welche Einheiten sind die stärksten?

Ich behaupte in Starcraft 2 gibt es keine Einheit die am besten ist... der Mix macht es. Die Einheiten die man in den ersten 5-10 Minuten hat, wird man in der Regel auch in den letzten Minuten besitzen. Der Mix macht den unterschied. Ich habe als Zerg die Erfahrung gemacht das es schon ein deutlicher Vortei list wenn man mehrere Einheiten Typen auf den Gegner losschickt. Als nur eine einzige.

Sollte ich bis auf den letzten Mann kämpfen?

NEEEIIINNNN! Wenn ihr merkt der Gegner ist zu stark, zieht euch zurück! "Aber er macht mich doch dann so oder so kaputt!"... Bullshit. Ihr habt gesehen was der Gegner hat, also müsst ihr versuchen (sofern der Gegner euch die Zeit lässt) einen Konter zu produzieren. Ein Konter kann eine Einheit sein (z.B. Antiair gegen Aireinheiten) oder auch Upgrades.

Wenn man bis auf den letzten Mann kämpft ist man zu 100% verloren, da der Gegner weiß man hat nichts mehr und einfach in die Base reinrennt und schonmal die ersten Gebäude abreißt und weiter Einheiten nachschickt während WIR erstmal wieder eine Grundarmee erstellen müssen. Stört man aber immer wieder bleibt der Gegner meistens in seiner Base weil er diese natürlich verteidigen möchte. Ebenfalls kann man diese Zeit nutzen um z.B. weitere exen auszubauen etc. pp.

FAZIT:

Generell sollte man so spielen, das man früh Einheiten abwehren kann, man aber nicht im tech gestört wird. Starcraft gewinnt man nicht durch schnelles Rushen, genausowenig mit nem langen Tech. Stückchen für Stückchen baut man die richtigen Einheiten und peppelt die immer weiter auf und stört immer weiter. Solange bis der Gegner unter dem spielerischen Druck der ausgeüb wird kollabiert und verliert.

Detailierte Taktiken kommen dann später wenn die Vollversion draußen ist und nicht jede Woche ein BETA Patch die Taktikmöglichkeiten verändert.

 Antwort | 23.05.2010 um 23:19 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
Najo, war jetzt nich wirklich was neues dabei wa ... is eigentlich schon alles bekannt, was fehlt, ist die umsetzung

Fällt mir halt immer bissl schwer von meinen Mass Marines + Marodeure abzulassen, weil sie mit ihren Upgrades einfach nur geil abgehen. Und das gegen fast alles. Wenn der Gegner nich gerade Mass Siege Tanks am Start hat und mir somit alles zerkloppt

 Antwort | 24.05.2010 um 21:28 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Jup stimmt wohl, mass marines hauen auch gut rein. Wobei Wir auch in letzter Zeit einen Fehler machen... früh stören mit massen ist gut und schön allerdings vergessen wir dabei das es ein 2on2 ist, kein 1on1.

Ich geh rein werde kaputt gemacht... du gehst rein wirst kaputt gemacht... dann kommen beide an und hauen uns den arsch voll. Wir müssen wieder wie zu Anfang BEIDE rein, bissl micro zeigen dann passt das Weil im 2on1 haben se keine chance... im 1on1 ist das dann schon wieder ne andere geschichte

 Antwort | 24.05.2010 um 22:10 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
Stimmt schon. Das Problem dabei ist nur, dass wir unterschiedlich lange brauchen, um unsere Einheiten fertig zu stellen. Zumindest, wenn wir vorgehen wie bisher, also 1. deine Baueinheit zum Scouten, 2. mein Rächer zum Stören und Baueinheiten kaputt machen, 3. dein Schwarm Zerglinge, 4. mein Trupp Marines + Marodeure (mit Waffen- + Panzerungsupgrade, sowie Schutzschilde und Schockmuni Upgrade) ... und falls dann noch kein GG gegeben wurde, Improvisation.

Bei dieser BO ist eben das Problem, dass ich meist 3 Baracken baue und wenn du mit deinen Zerglingen angreifst, ich gerade mal 1-2 Marodaure ohne Upgrades habe. Heißt also, entweder musst du etwas bauen, was länger dauert, z.B. Schaben oder eben noch mehr zerglinge (oder upgrades für selbige) ... oder ich müsste entsprechend nur 1 oder 2 baracks bauen, um noch früher einheiten rauszukloppen ... aber die meist entscheidenden upgrades hätte ich zu dem zeitpunkt vermutlich noch nicht.

Insbesondere, wenn man gegen Terraner spielt, habe ich schon oft erlebt, dass der Gegner zwar mehr Marines oder Marodeure hatte, aber ich dank meiner Upgrades überlegen war und alles klein gemetzelt habe. Sollte man also nicht unterschätzen.

Müsste man vermutlich einfach mal beides ausprobieren. Denke mal, man muss die Taktik vermutlich auch auf die Rassen der Gegner anpassen. Dass man dann wirklich entscheidet, ggn. Doppel-Protoss machen wir Taktik X und gegen Zerg + Terran Taktik Y, etc.

 Antwort | 25.05.2010 um 04:48 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Jup allerdings ist bei deinem gesagten auch wiederum das Problem das der Gegner ebenfalls ausbaut etc. Wir müssen auch diverse alternativen spielen z.B. 6 marines + 1 Tank / Inklusive meiner Schaben z.B. Oder einfach nur MASS Marines und Mass Zerglinge... irgendwie so schnell wie möglich bauen das man nach 5 - 7 Minuten sofort GO macht. Bei meinen tests die ich gemacht habe konnte man innerhalb von 6 - 7 Minuten eine handvoll Marines bauen und nen Tank an den Start bringen. Müssen wir halt probieren und austesten, aber ich glaube so wirklich testen und trainieren lohnt eh erst zum release, sofern se die bestehenden Probleme nicht ändern

 Antwort | 25.05.2010 um 12:02 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
Mal ne Frage am Rande: Hat der Tank dann auch schon sein Upgrade? Das dauert nämlich ne ganze Weile.

Und eine weitere Frage ist, was würde ich an Marines + Marodeauren in gleicher Zeit rauskloppen? Also dass man einfach mal gegenüberstellt: 6 Marines + 1 Tank VS 5 Marodeure + 15 Marines *. Dann bringt dir der Tank nämlich auch nix.

* ist nur eine ausgedachte, nicht nachgeprüfte Anzahl.

Müsste mir mal nen paar Replays anschauen, und mal nach 6-7 Minuten schauen, was ich da so habe.

 Antwort | 25.05.2010 um 16:59 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Um nen Tank zu bauen brauchste nicht soviel an Gas... und das Siege update kann man nebenbei bauen während der Tank selber baut. Ich spreche nur von 1 Tank nicht von mehreren.

Der Tank kloppt mit dem Upgrade die 15 Marines einfach weg. Man muss ihn natürlich SCHLAU einsetzen... also schön die marines davor als Schutzwall. Natürlich muss man auch etwas Glück haben und den GEGNER überraschen... nicht umgekehrt, sonst ist der Tank schneller weg als man denkt .

Man muss halt bissl geschick mit dem Micro zeigen, was uns logischerweise noch fehlt

 Antwort | 29.06.2010 um 03:40 Uhr quote
anch0r


Beiträge: 300
hmmm...das sind schonmal sehr gute überlegungen was ich aber noch hinzufügen möchte:

quetscht euch nicht in schubladen und spielt nicht immer das gleiche! seid kreativ und spielt auch etwas intuitiv. natürlich gibts anfangs immer die gleichen bos aber im späteren spielverlauf kann man auch eigene strategien entwickeln. ich denke das setzt netmal profiskills voraus.

wie heissts so schön: frechheit siegt

 Antwort | 29.06.2010 um 10:51 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Jup das stimmt. Das ist auch ein großes Problem noch bei uns. Es wird immer das gleiche Gebaut. Es fehlt noch bissl Spielintelligenz bei uns wie in UT

Da laufen wir ja auch nicht die ersten 20 Sekunden immer in die gleiche Richtung, sondern richten uns nach dem Spiel, den Gegner und der eigenen Laune

Aber das bekommen wir alles hin!

 Antwort | 29.06.2010 um 14:45 Uhr quote
Rattle


Beiträge: 846
Es fehlt noch bissl Spielintelligenz bei uns wie in UT

Da laufen wir ja auch nicht die ersten 20 Sekunden immer in die gleiche Richtung
Sah bei dir aber immer so aus

 Antwort | 29.06.2010 um 21:21 Uhr quote
Frippi

Beiträge: 934
Weil man für dich auch nix anderes brauchte!

Antworten: 21
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